Kindertrauerbegleitung

Das Schicksal unserer Kleinsten

  • Was geschieht mit Kindern, in deren Umfeld ein Schicksalsschlag zu einem schweren Verlust führt?
  •  Welche Vorstellungen haben Kinder unterschiedlicher Altersstufen vom Tod?
  •  Was sind typische Reaktionen Ihres Kindes bei schwerwiegendem Verlust?

 Kinder haben grundsätzlich ein anderes Verständnis vom Tod als wir Erwachsenen, daher fällt es meistens nicht auf, dass auch sie trauern. Wie die Eltern haben auch Kinder das Bedürfnis ihre Eltern zu schützen. Daher ziehen sie sich meist zurück, denn sie möchten für Ihre Eltern keine Zusatzbelastung sein. Dieser Rückzug ist häufig, aus der Sicht der Erwachsenen, eine willkommene Reaktion, da diese es erleichtert, das Kind von der Thematik "Tod" weitestgehend auszuschließen mit dem Ziel, ihr Kind dadurch zu schützen. 

 

Doch was, wenn das Kind diesen Schutz nicht benötigt? Was, wenn das Kind Bedürfnisse hat die, durch die häufig fehlerhafte Vorstellung des "Schutzgedankens", unberücksichtigt bleiben?

 

Es ist nicht schwer sich in Krisenzeiten unseren Gedanken, Gefühlen und Handlungen zu widmen, da diese dauerhaft präsent sind und uns den Alltag schwer wiegen lassen. Auch wir suchen uns Unterstützung, da bestimmte Situationen nur schwer alleine bewältigt werden können und wir unseren Alltag dennoch meistern müssen. 

 

Doch haben nicht auch Kinder in Krisenzeiten das Recht auf ihre Gedanken, Gefühle, Handlungen und deren Aufklärung?

 

Besonders unter diesen Umständen und der Tatsache, dass Erwachsene eine häufig fehlerhafte Vorstellung davon haben, wie ihre Kinder trauern und sogar in Frage stellen, ob diese überhaupt trauern, geraten die Bedürfnisse des Kindes häufig in den Hintergrund. Dabei benötigen gerade auch sie ein besonderes Augenmerk, da Gleichaltrigen die Erfahrung fehlt und Erwachsene oft unbeholfen und mit sich selbst beschäftigt sind.

 

Damit sich Kinder später dem Leben gut zuwenden können, benötigen sie Mitgefühl und Unterstützung eines gefestigten Erwachsenen. 

 

Gerne übernehme ich diese Aufgabe und begleite das trauernde/betroffene Kind im häuslichen Umfeld ...

  •   bei Verlust
    • von Elternteilen / Geschwistern / Großeltern / nahestehender Personen
    • von Freunden / Spielkameraden
    • von Haustieren
  •  bei schwerwiegender / unheilbarer Krankheit 
    • der Eltern / Geschwister / Großeltern / nahestehender Personen
    • der Freunde / Spielkameraden
    • der Haustiere
  • bei komatösen oder ähnlichen Bewusstseinszuständen  
    • der Eltern / Geschwister / Großeltern / nahestehender Personen
    • der Freunde / Spielkameraden
    • der Haustiere

Die Begleitung des Kindes erfolgt im häuslichen Umfeld, sodass ihr Kind sich sicher und wohl in seiner eigenen Umgebung fühlen kann. Die Dauer der Begleitung umfasst 90 min.  

„Weißt du, wenn geliebte Menschen uns verlassen,

trauern wir.

Aber wir behalten sie immer in unseren Herzen.

Ihre Sterne leuchten jeden Abend

direkt in unser Herz."

                                                                                              Jando